Moidl's Weihnachtsbäckerei: Spitzbuben

Kekse gehören zum Advent einfach dazu! DER Klassiker schlechthin in Südtirol sind die sogenannten Spitzbuben. Ihren Namen erhielten sie von der Anordnung der klassischen drei ausgesparten Kreise, die ein Gesicht mit – so könnte man meinen – schelmischem Grinsen bilden.

 

Spitzbübisch oder nicht, wir können es kaum erwarten, bis Moidl Anfang Dezember die Ausstecher heraussucht. Der buttrig-zarte Teig mit Vanille und Zitronen-Note ist genauso einfach wie gut und wird von allen geschätzt. Statt der klassischen drei Aussparungen werden oft auch andere Formen verwendet: Herzen, Sterne, Ringe – sogar vor Elchköpfen schreckt Moidl nicht zurück!

 

Gefüllt werden die Spitzbuben immer erst direkt vor dem Servieren – so weichen die dünnen Kekse nicht durch und behalten ihren feinen Geschmack. Dafür verwendet werden kann jede beliebige Marmelade – wir mögen am liebsten die gute Marillenmarmelade von Alpe Pragas, aber natürlich geht auch jede andere - vielleicht sogar die selbst eingekochte aus dem Sommer? Ganz zum Schluss werden die Kekse mit Staubzucker beschneit – so sehen sie einfach zum Anbeissen aus. Diese Keksln sind für uns im Advent ein Highlight für den Abschluss einer jeden Mahlzeit, aber auch zum Kaffee eine wahre Freude!

 

Hier ist Moidl’s Rezept:

 

Zutaten für ca 25 Stück

  • 2 Eier
  • 160 gr weiche Butter
  • 130 gr Zucker
  • 300 gr Weizenmehl
  • 1 Esslöffel Vanillezucker
  • 1 gestrichener Esslöffel Backpulver
  • Abrieb einer halben unbehandelten Zitrone
  • 1 Prise Salz

Zum Füllen

  • Marillenmarmelade
  • Evtl zum Abschmecken Rum / Zitronensaft / Staubzucker

 

Die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und den Eiern hell-cremig rühren, Zitronenabrieb hinzufügen. Mehl sieben und mit Backpulver und Salz mischen. Alles rasch miteinander zu einem glatten Teig verkneten, in mehrere Kugeln aufteilen und in Folie eingeschlagen im Kühlschrank mindestens eine Stunde ruhen lassen. Derweil das Backrohr auf 180°C vorheizen. Immer nur eine Portion Teig zur Verarbeitung aus der Kühlung nehmen, so werden die Kekse knuspriger. Den Teig dünn ausrollen (3-4mm), eventuell auf Backpapier oder Backmatte. Die Kekse ausstechen, bei einer Hälfte zusätzlich eine Aussparung (es gibt auch extra Sets dafür) hineinstanzen. Bei 180°C für ca. 5-7 Minuten backen lassen, bis sie goldgelb sind, aber noch nicht bräunen. Gründlich auskühlen lassen und in verschlossenen Dosen aufbewahren.

 

Zum Servieren die flache Seite des unteren Kekses mit wenig Marmelade bestreichen (diese falls kernhaltig durch ein feines Sieb gestrichen) und aufeinandersetzen. Mit Staubzucker bestäuben und sofort servieren.

 

Welche sind eure liebsten Weihnachtskekse und welche Erinnerungen wecken sie in euch? Wir freuen uns über eure Kommentare!

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